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Silent Rain

23. July 2012

Silent Rain – Miss Print from Fransiskus Winata on Vimeo.

Meine Bachelorarbeit. Alles muss in einem Tag gedreht werden, da die Band nur auf dem Tag die Zeit hat. Komplett mit Canon 5D mark II und manche Shots in 60D gedreht.

Technische Probleme gibt es, da die Canon Kameras nur mp4/h264 aufnehmen, und leider hatte ich damals keine schnelle PC – hatte nur ein DELL Laptop mit Radeon Grafikkarte – und Mercury Playback von Premiere Pro kann das alles leider nur sehr schwierig bearbeiten. Genauso mit After Effects. Ich weiss nicht wie man damals so viel geduld hat, um Effekte zu machen, wenn man schon Frame-Scrubbing so langsam dauert. Vielleicht haben die alle schnelle Rechnern.

Idee: die erste Idee für meine Bachelorarbeit war eigentlich einen Musical zu machen. Ein einfachen Test mit meiner Freundin Dara war auch gemacht. Dann hab ich noch 2 Amateur-Musikstück geschrieben. Dann war die Zeit auf einmal so spät, da ich ja noch Recording, Mastering, etc machen müsste – also habe ich leider gecancelt. Ein Choreograf habe ich auch nicht gefunden.

Also, fallback zu einem “einfacheren” Musikstudio. Mein Professor Hanno Baethe hat auch mich vorgeschlagen, lieber das Musikvideo zu machen, da es ausreicht und einfacher zu machen ist.

Die Idee/Bilder, die im Video zu sehen ist, kommt aus die persönliche visuelle Empfindung des Songtitel und Songtext. Dazu noch ein bisschen Throwback zu Musicalelemente, in dem ich doch versucht habe, ein Choreograf umzusetzen. Das sonniges Gefühl, ein veträumten Tag und die Reise mit den verschiedenen Leute und Freunde bis das am Ende umgesetzt ist, dass ein Lied und ein Konzert entsteht. Der Traum, im Form von den gelben leuchtenden Luftballon, die am Ende losgelassen wird, symbolisiert eine Liberalisierung dessen, da der Traum an sich keinen zu tragenden Gewicht ist.

Naja, das war mindestens die tiefe Philosophierung der Geschichte.

Am Anfang war einen 3-Tage-Dreh geplant, leider können die Bandmitglieder nur 1 Tag machen, also, ich hab gemacht was ich machen kann. Es sind ein paar Beauty-FX und 3D-Shots drinne, besonders für die Luftballon am Ende, die man leider auch merkt, dass es nicht so gut gemacht ist. 🙂

Trotzdem habe ich hier als Regisseur, Editor, VFX, Skriptschreiber und Produktionsplaner viel gelernt.

Danke an Aryani Willems, Arina Tara und Miss Print, Nata, Aci, Pars, Bram, Uti, und noch viel mehr die viel geholfen haben.